Logengeschichte

Ab 1892 trafen sich regelmäßig 10 Freimaurer aus Limburg, Westerburg, Diez und Zollhaus in Limburg zum Gedankenaustausch und gründeten einen Arbeitskreis.

Am 11. Oktober 1896 fand die Logengründung statt.Ein Wohnhaus in der Wörthstraße 5 wurde umgebaut, zunächst gemietet und später von der Loge erworben. Schnell wurde die Loge zu einem Ort des freien Austausches von Meinungen und Gedanken für Männer in und um Limburg aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen.

Nach schnellem Wachstum in den folgenden Jahren betrieb die Loge das Gebäude nach Ausbruch des 1. Weltkrieg in Eigenregie als Lazarett mit 22 Betten für blinde und taube Kriegsinvaliden. Auch nach dem Krieg zeichnete sich die Loge durch Mildtätigkeit aus und unterstützte unter anderem die unter der Besatzung leidende Ruhrbevölkerung.

1934/35 erfolgte die Zwangsschließung und Beschlagnahmung des gesamten Logeneigentums.

1940erwarb die Reichspost und der Bürgerhospitalfond der Stadt Limburg das Anwesen weit unter Wert.

1947, nach dem Ende des 2. Weltkriegs erlaubte die amerikanische Militärregierung ein Wiederaufleben der Loge. Die Rekonstitution fand zunächst im evangelischen Gemeindehaus in Limburg statt, bis schließlich1956 wieder das eigene Gebäude bezogen werden konnte.

1986wurde aus Anlass der 90 -Jahrfeier der „Großlogentag“ in der Josef-Kohlmeier-Halle Limburg ausgerichtet. Gleichzeitig wurde Karlheinz Böhm für seine Stiftung „Menschen für Menschen“ mit der Verleihung des „Humanitären Preises der deutschen Freimaurer“ gewürdigt.

2016wurde das 120-jährige Logen-Jubiläum gefeiert, 2017 das 300 jährige Bestehen der Modernen Freimaurerei.